Bilder

Die Letzten drei Jahren male ich wieder aktiv. Eine Tätigkeit, die ich seit meiner Kindheit mag, aber im erwachsenen Alter kaum praktiziert habe (außer mit meinen Kindern). Die Ausbildung im künstlerische Bereich habe ich leider nicht. Als Frührentnerin bekam ich Zeit und Möglichkeit (auch im Rahmen des Atelier ArThe,  2013 - Ende 2014) einige meiner Lebenserfahrungen auszumalen und meine heutige Gefüle in Bildern "spigeln". Deshalb haben fast alle meine Bilder symbolische Bedeutung, auch wenn es "nur" um einen Landschaft oder Stilleben geht. Oft erweckt ein Freilichtbild Errinerrungen, die ich ausmalen möchte. Dann, zum Beispiel,  wird mir einer eigenartige Distel interessanter als eine Rose.

 

Die erste Zeit mit dem Pinsel in der Hand habe ich mich ausschlislich mit Landschaften bescheftigt. Menschen waren nur als Silouetten dargestellt, und dazu selten. Ich fand, das Leute zu der vollkomende Schönheit und Kraft der Natur kaum etwas bringen konnen.

In  2015 kammen "plötzlich" Frauenfiguren in mehrere meine Pastellbilder und Ölbilder auf Holz. Alle Frauen haben keinen oder nur angedeuteten Gesicht.  In einem Fall ist Frau mit verbundenen Augen zu sehen. "Frau, die nicht siet" : manche Frauen sehen, manche können sehen, manche können nicht sehen;  manche wollen nicht sehen. In anderen Fall "Versunkene" kommen die Fragen: im See, in Traum, im Leben usw. "Ohne" konkreten Gesicht fällt der/die BetrachterInn möglicherweiser leichter sich mit einer oder andere Schauspilerin oder ihre Rolle im Theater des Lebens  zu identifizieren.

Jetzt ist auch klar, warum ich keine Porträts oder Tiere male.

Die Blümen bei mir haben Gefühle, die sind einsam, traurig, frierend, starr oder wiederlebend usw.


Haben Sie bemerkt, das ich Geschichten erzehlen mag?


Fast immer, bevor ich zu einem Pinsel oder Stift greife ensteht in meinen Kopf eine kleine Geschichte, ein Paar Sätze oder nur einige Wörter, manchmal ein Gedicht. Oft fällt mir schon zu diesem Zeitpunkt der Titel für ein neues Bild ein. "Einsamkeit". "Warten". "Zusammen".  Das Fundament, der Kern des Bildes, bleibt in der Regel unverändert während den ganzen Arbeitphase. Die Formen, Farben und Maltechnik dagegen entwickeln sich bei der Arbeit. Oft benutze ich Skizzen, Entwürfe oder male mehrere Bilder zu einem Thema. Die Entwürfe entwickeln sich von einem zum Anderen, die Farben variieren sich in Zwischentönen, die Konturen und Formen verbessern (manchmal auch verschlechtern) sich. Meistens entscheide ich ziemlich schnell, welche Skizze "Recht" auf weitere Leben und Entwicklung hat und welche in die Schublade gehört. In seltenen Fälle brauche ich gewisse Zeit für diese Entscheidung oder für das Wechseln von der Arbeit mit der Skizze (Pastell oder Aquarell) auf Arbeit mit dem Bild (Öl oder Acril). Beim " Übertragen" auf Leinwand können weitere Abweichungen von dem Entwurf entschtehen, aber der Kern, Inhalt des Bildes bleibt prinzipiell unverändert. Das Bild lebt, wächst, aber bleibt sich selbst in Wesentlichen treu. Genauer Kopien von Entwurf zu Bild ist nicht meine Sache; genauso wie das Kopieren von meinen eigenen Bildern.

 

Für meine Bilder benutze ich kalte Farbpalette, bevorzuge Blau/Grün (Grün/Blau), Violett, Zitronengelb und viel Schwarz/Grau.


Ich lege viel Wert auf gute Perspektive, besonderes bei Landschaften und abstrakten, geometrisch beeinflussten Bildern. Vielleicht brauchen Gefüle, die in meine Bildern leben, eine "Struktur" oder eine Umrahmung, so wie Wasser braucht manchmal ein Gefäss.


Werend Arbeit in Atelier habe ich Möglichkeit gehabt mit Kollegen Erfahrungen auszutauschen, neue Mischtechnicken (z.B. Collage, Linodrück, Ton, Sprühlen) auszuprobieren. Dieses Jahr war für mich neue mit Öl auf Massivholzplaten zu malen.


Separat von Bildern zeige ich "Gegenstände", weil ich noch kein Begriff für solche meine Experimente gefunden habe.


Im Folgenden können Sie größten Teils meiner Bilder in Öl, Pastell, Aquarell, Acril, Tempera,  sowie einige Experimente in Mischtechnik finden.


Ich freue mich über jede Rückmeldung und Kritik.